Nicht um zu beeindrucken.

Um auszudrücken.

Das Wesen authentischer Fotografie

„Fotografieren ist eine schlichte Angelegenheit: 

Du reagierst einfach auf das, was du siehst. That’s it.“


Seit über 35 Jahren begleitet mich die Fotografie. Was in der analogen Minolta-Ära begann, fand nach einer bewussten Pause im Jahr 2021 bei Leica seine heutige Bestimmung. Für mich ist die Kamera weit mehr als ein technisches Gerät – sie ist ein Mittel zur Entschleunigung und die Einladung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.


Mein Fokus: Das uninszenierte Abbild.

Ob die grafische Klarheit von Architektur, die raue Stille von Sylt, das pulsierende Leben am Lago Maggiore oder das feine Detail einer Blüte – mich fasziniert das ehrliche Spiel mit dem Licht. Fotografie bedeutet für mich, den flüchtigen Augenblick nicht nur festzuhalten, sondern ihn im Moment des Auslösens bewusst zu erleben.


Das Werkzeug im Dienste der Vision.

Nach meiner schöpferischen Pause suchte ich kein technisches Ungetüm mit komplexen Menüstrukturen. Ich suchte ein Werkzeug, das mich nicht ablenkt, sondern befreit. Leica verkörpert für mich genau diese Philosophie: Die Kamera tritt in den Hintergrund, damit die Kunst, die in uns schlummert, Ausdruck finden kann.


Mein Setup: Die Magie des Glases.

Mit der Leica SL601 und der SL2 hat sich für mich ein Kreis geschlossen. Sie dienen mir als moderne Plattformen für brillante L-Mount-Objektive, aber auch als Brücke in die Vergangenheit. Die manuelle Arbeit mit klassischen R- und M-Linsen oder den charakterstarken M42-Schätzen von Meyer-Optik-Görlitz und Zeiss aus den 60er Jahren ist für mich pure Inspiration. Ihr magischer Charme entfaltet am hochauflösenden Sensor – veredelt in Capture One – eine ganz eigene, zeitlose Ästhetik.


Das M-System: Eine Herzensangelegenheit.

Die Fotografie zwischen manueller Blende und bewusster ISO-Wahl ist für mich das pure „Yeah-Gefühl“. In meiner Tasche ergänzen sich zwei Schwestern: Die M10-R, die die Welt in ihrer ganzen Farbenpracht feiert, und die M10 Monochrom, die durch einen glücklichen Zufall zu mir fand. 


Während die eine das Spektrum des Lebens malt, fängt ihre monochrome Schwester die Essenz des Lichts in zeitlosen Schwarz-Weiß-Symphonien ein.


Zwei Sichtweisen, eine Leidenschaft.

Fotografie ist manchmal ein Zeitsprung zurück in die Momente unseres Lebens.

Non professional. Non commercial. Passionate.

2024 - München

Wenn Sie einen Moment verschwenden, haben Sie ihn in gewisser Weise getötet und eine unersetzliche Gelegenheit vertan. Aber wenn Sie den Moment richtig nutzen, ihn mit Sinn und Produktivität füllen, lebt er für immer weiter." — Menachem Mendel Schneerson

Dieses Zitat erfasst die Essenz von Fotografie in vollkommener Klarheit. Es geht nicht um Technik oder Equipment – es geht um Bewusstsein. Ein Moment verstreicht. Die meisten Augenblicke verlaufen sich unbemerkt. Aber es gibt diese besonderen Momente: die flüchtige Lichtgestalt, der ausdrucksstarke Blick, die Schönheit eines Ortes. Diese Momente sind kostbar, weil sie einmalig sind.

Das ist Fotografie:
Die Alchemie, die den flüchtigen Augenblick in Wirkung verwandelt      –            über seinen Moment hinaus.

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